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Folge 5 — Einfach alles gut. Echt jetzt?


Antschana und Annalena folgen dem Überfluss-Level in ihren Herzen – hinein ins Schweigen.

Es ist, wie wenn man mit jemandem auf dem Sofa sitzt, keiner etwas sagt, aber kein peinliches Schweigen entsteht, sondern es ist einfach nur gut und nah. Antschana wusste in so einem Momet, dass dieser Jemand ab jetzt ihre beste Freundin ist. Und Annalena überlegt: „Es muss diesen Ruheort für unsere Herzen doch auch mit Gott geben!“ Den Ort, wo es einfach gut ist, wie es ist. Ohne dass die Herzensquelle gerade verstopft ist oder sonst etwas herzfordernd wäre.

Stimmt, aber ist es dann nicht total langweilig? Da passiert ja gar kein Drama mehr, wo bleibt da Platz für tiefe Emotionen? Womit beschäftigen wir uns, wenn tatsächlich alles gut ist in uns? Was kommt nach dem Durchbruch, nach dem Überwinden, nach den Abgründen und Herzensmauern?  

Die beiden bekommen eine Ahnung davon, dass die Ruhe in Gott und das befriedete Herz etwas zum Behalten ist – keine Momentaufnahme. Sie räumen mit der Vorstellung auf, dass ernsthafte Nachfolge immer nur hart sein muss. Sie kosten den Geschmack von einem stillen Raum mit großer Kuppel voller knisternder Verheißung wie bei einem Kaktuseis. Und Annalena verliert öfter mal den Faden.

Bibelstellen in dieser Folge

  • Die ewige Quelle in uns: Johannes 4,14
  • Die Stationen der Stiftshütte: die Tür zum Eintreten, der Brandopferaltar und das Waschbecken im Vorhof, der Leuchter, der Tisch der Versorgung und der Rauchopferaltar im Heiligtum und die Bundeslade im Allerheiligsten
  • Gott schweigt in Liebe: Zefanja 3,17 
  • In der Ruhe ankommen: Hebräer 3 und 4
  • Gottes Wort ist in uns eingeprägt: Jeremia 31,33
  • Jesus tut, was er den Vater tun sieht: Johannes 5,19
  • Der Atem Gottes macht uns lebendig: 1. Mose 2,7; Hiob 33,4; Hesekiel 37, 4-14; Römer 8,16
  • Was Kindern Gottes im Schlaf passiert: Psalm 127,2

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